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Competition of Jurisdictions in the United States and Europe

Das Institut für Unternehmens- und Kapitalmarktrecht setzte am 20. November 2008 seine Vortragsreihe unter dem Titel „Competition of Jurisdictions in the United States and Europe“ fort.

In der englischsprachigen Veranstaltung beschäftigte sich Professor Dr. Heribert Hirte, LL.M, geschäftsführender Direktor des Seminars für Handels-, Schifffahrts- und Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg, zunächst mit dem Rechtsordnungswettbewerb im Gesellschaftsrecht aus europäischer Perspektive. Er schloss mit dem Blick auf Deutschland und der aktuellen Modernisierung des GmbH-Rechts als Folge des Wettbewerbs zwischen GmbH und englischer Limited.
Dr. Charles M. Nathan, B.A., Corporate Partner bei Latham & Watkins in New York, beleuchtete anschließend die Problematik für das US-amerikanische Gesellschaftsrecht. Im Fokus stand der sogenannte Delaware-Effekt, mit dem der Wettbewerb unter den US-Bundesstaaten um die attraktivste Gesellschaftsrechtsordnung und die daraus entstandene Vorherrschaft des Staates Delaware bezeichnet wird.

Nach ihren Vorträgen stellten sich die Referenten der wie gewohnt lebhaften Diskussion, die erst bei den traditionellen „Brezeln und Wein“ ihren Abschluss fand.